Töpfereiabfälle
Freitag, Februar 26th, 2010
In Fläche 2002/3 wurde ein größerer Befund nur zu einem kleinen Teil freigelegt. Es handelt sich um eine massive Deponierung von Keramikscherben. Diese liegen dicht gepackt in einer Schicht von mindestens 50 cm Dicke. An verschiedenen Stellen waren ganze Gefäße deponiert. Zumindest ein Teil der Keramik, so viel konnte bei der Bergung des Fundmaterials beobachtet werden, zeigt beim Brand entstandene Deformierungen.

Eine erste Erfassung des Münzinventars wurde in den vergangenen Jahren vom ehrenamtlichen Helfer R. Schmitt realisiert und ein Teil des Inventars im Terrex 1-Buch publiziert.
„Um der Grundidee der Grabung im Wareswald gerecht zu werden – die sich zur Aufgabe gemacht hat, nicht nur an einer bestimmten Stelle zu graben, sondern das gesamte Gebiet zwischen Tholey, Oberthal und Marpingen-Alsweiler zu erforschen – war es notwendig, ein übergeordnetes Raster mit entsprechender Bezeichnung zu erstellen, damit zukünftige Grabungen in diesem Gebiet einem einheitlichen Dokumentationsschema unterworfen werden können.